Cornelia Schmitz

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Cornelia Schmitz, M.A.

CORNELIA-KatharinaSchmidt
© Katharina Schmidt

ist seit 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt „ÜberReste. Strategien des Bleibens in den darstellenden Künsten“ tätig. Innerhalb des Projekts befasst sie sich im Rahmen ihres Promotionsvorhaben Audiovisuelle Aufzeichnungen als Instrumente der Aufführungsanalyse von Musiktheater mit Aufführungsvideos als dynamischer Erinnerungskonserve im Spannungsverhältnis zwischen der Aufführung und ihren aufgezeichneten Resten.

Cornelia Schmitz studierte Theaterwissenschaft und Musikwissenschaften in München, Lissabon und Berlin. Im Zentrum ihres Studiums stand zum einen die Aufführungsanalyse von Musiktheater und Oper, hier interessierte sie sich für Oszillationsphänomene in der Wahrnehmung zwischen semantischer Sinnstiftung und phänomenologisch perspektivierter Sinnlichkeit. Zum anderen beschäftigte sie sich mit musikhistorischer Forschung der 1920er Jahre als Quelle von Aufführungspraktiken ebendieser Zeit, verbunden mit der Frage nach der Historizität dieser Forschung. Ihr Forschungsprojekt führt nun die im Rahmen der Magisterarbeit begonnene Auseinandersetzung mit audiovisuellen Aufzeichnungen als unvollständige Erinnerungsmedien und deren Ambivalenz in ihrem Status zwischen performativem Überbleibsel und sekundärem ‚Werk‘ fort.

cornelia.schmitz[ at ]fu-berlin[ dot ]de

Vorträge (nicht publiziert):

„Knowledge in Experiencing. On the Practice of Using Audiovisual Recordings in Performance Analysis“ (01/17 Amsterdam, NL)

„Schnee von gestern? Audiovisuelle Aufzeichnungen als produktive Störfaktoren der Aufführungsanalyse“ (11/16 Frankfurt a. M., DE)

‚Doing of History‘ of Performance Analysis. Audiovisual Recordings as Traces of the Past (06/16 Stockholm, SE)

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