Cornelia Schmitz

english

Cornelia Schmitz, M.A.

CORNELIA-KatharinaSchmidt
© Katharina Schmidt

war von Juni 2014 bis Juni 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG Forschungsprojekt „ÜberReste“ tätig. Im Rahmen ihres Promotionsvorhabens Audiovisuelle Aufzeichnungen als Instrumente der Aufführungsanalyse von Musiktheater befasst sie sich mit Aufführungsvideos als dynamischer Erinnerungskonserve im Spannungsverhältnis zwischen der Aufführung und ihren aufgezeichneten Resten.

Cornelia Schmitz studierte Theaterwissenschaft und Musikwissenschaften in München, Lissabon und Berlin. Im Zentrum ihres Studiums stand zum einen die Aufführungsanalyse von Musiktheater und Oper, hier interessierte sie sich für Oszillationsphänomene in der Wahrnehmung zwischen semantischer Sinnstiftung und phänomenologisch perspektivierter Sinnlichkeit. Zum anderen beschäftigte sie sich mit musikhistorischer Forschung der 1920er Jahre als Quelle von Aufführungspraktiken ebendieser Zeit, verbunden mit der Frage nach der Historizität dieser Forschung. Ihr Forschungsprojekt verhandelt audiovisuelle Aufzeichnungen als unvollständige Erinnerungsmedien und deren Ambivalenz in ihrem Status zwischen performativem Überbleibsel und sekundärem ‚Werk‘.

cornelia.schmitz[ at ]fu-berlin[ dot ]de

Vorträge (nicht publiziert):

„Knowledge in Experiencing. On the Practice of Using Audiovisual Recordings in Performance Analysis“ (01/17 Amsterdam, NL)

„Schnee von gestern? Audiovisuelle Aufzeichnungen als produktive Störfaktoren der Aufführungsanalyse“ (11/16 Frankfurt a. M., DE)

‚Doing of History‘ of Performance Analysis. Audiovisual Recordings as Traces of the Past (06/16 Stockholm, SE)

zurück
Advertisements